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Bronze im Teamwettbewerb für unseren Benedikt

Bei seinem ersten Weltranglistenturnier wurde für Benedikt Müller ein Traum wahr. Als Mitglied der deutschen Mannschaft spielte er im Trikot der Nationalmannschaft.

In Sint Niklaas (Belgien) starteten 125 Spieler aus 27 Ländern von 5 Kontinenten. Zu Beginn des Turniers standen die Neuklassifikationen im Mittelpunkt. Damit soll gewährlistet werden, dass eine gewisse Vergleichbarkeit zwischen Spielern mit Handicap herrscht. Spieler mit ähnlichen Voraussetzungen werden in einer Wettkampfklasse (WK) zusammengefasst. Insgesamt gibt es 11 Wettkampfklassen, bei denen generell gilt: Je niedriger die Klasse, desto größer der Einfluss der Behinderung auf das Spiel. WK 1-5 gilt für Rollstuhlfahrer, die Fußgänger befinden sich in WK 6-10 + AB (allgemeine Behinderung) und WK 11 spielen Menschen mit geistiger Behinderung. Dabei wurde Benedikt Müller in die WK 6 eingruppiert.

Bei den Einzelkonkurrenzen konnte er nach Siegen über Arguello Gracia (Costa Rica), Vercauteren (Belgien) und einer Niederlage gegen Karabardak (Großbritannien) ins Viertelfinale einziehen. Dort unterlag er dem Gewinner der Silbermedaille Perry (Großbritannien) in 3 Sätzen. Benedikt Müller ist mit seinem Abschneiden im Einzel zufrieden, brachte es ihm doch die Aufnahme in die Weltrangliste.

Beim Teamwettbewerb WK 6 konnten Tim Laue, Steffen Schäfer und Benedikt Müller nach einem Sieg über das Belgische Team in das Halbfinale einziehen. Auch wenn es dort leider nicht zu einem Sieg gegen Großbritannien reichte, freute sich das junge Team über die Bronzemedaille.

Am Ende holte die deutsche Mannschaft 3x Gold, 4x Silber und 7x Bronze.

Wir sind stolz auf Dich!

STERN DES SPORTS

 

Hier passt alles zusammen: der Verein, der Sport, die Sportler. Der TSV Amicitia hat in seinen Reihen nicht nur die blinde Triathletin Lena Dieter als herausragende Behindertensportlerin, sondern auch Benedikt Müller. Der Tischtennisspieler ist vollwertiges Mannschaftsmitglied seiner Abteilung und gleichzeitig ein Aushängeschild seines Vereins und dessen Engagements für Sportler mit Handicap. Hierfür ist der TSV Amicitia beim Regionalentscheid mit einem "Stern des Sports" ausgezeichnet worden (wir berichteten). Damit verbunden waren 750 Euro.

 

Begeisterung für Tischtennis

Benedikt Müller ist ein Aushängeschild seines Vereins, des TSV Amicitia. Der Verein wurde mit dem "Stern des Sports" ausgezeichnet.

Er spiele bereits in der zweiten Saison in der Jugendmannschaft, höher als es sein Alter eigentlich erfordere. Diese Auszeichnung bedeutet Benedikt viel - aber vor allem gelte sie dem TSV Amicitia, sagt er: "Es ist okay, kurz im Rampenlicht zu stehen, aber das ist eine Ehre für den Verein, nicht für mich. Ich freue mich, dass ich so etwas an Unterstützung zurückgeben kann von dem, was der Verein und vor allem meine Mannschaftskollegen für mich gemacht haben" - starke Worte für einen Jungen, der im August seinen 14. Geburtstag gefeiert hat.

Manchmal Fragen zur Krankheit

Benedikt Müller ist mit einem Handicap geboren worden, das sich im Fachjargon "beinbetonte bilaterale Cerebralparese" nennt. Das heißt, dass er unter anderem Lähmungserscheinungen in den Beinen hat. Der junge Sportler trägt nachts sogenannte Lagerungsschienen und beim Training eine spezielle Bandage für die Hüfte und Oberschenkel. Fragen zu seiner Krankheit beantwortet der Achtklässler ganz offen.

"Tischtennis ist sein Leben, dafür geht fast seine gesamte Freizeit drauf", erzählt seine Mutter Heike Müller. Während der Fahrten zu Turnieren und Trainingslagern in ganz Deutschland bereite sich ihr Sohn auf Klassenarbeiten vor. Drei- bis viermal die Woche trainiert er in der Halle des TSV Amicitia. Darüber hinaus muss Benedikt bereits jeden Morgen Übungen absolvieren, die seine Muskulatur lockern, kräftigen und die Koordination verbessern und zum Physiotherapeuten.

Tischtennis als Sportart hat ihn schon lange fasziniert und er habe oft mit seinem Opa auf einer Steinplatte Bälle gespielt, berichtet Benedikt. "Man muss sehr konzentriert sein - wer sich nicht fokussieren kann, hat in diesem Sport keinen Erfolg", weiß er. Tischtennis fordere seine Reflexe und ihm gefalle die Mischung zwischen Teamgeist in der Mannschaft und einem gewissen Egoismus bei den Einzelspielen.

Der stellvertretende Tischtennis-Abteilungsleiter, Steffen Nägele, erklärt, dass Benedikt von Beginn an Begeisterung und Ehrgeiz sowohl im Training als auch bei den Spielen ausgestrahlt habe - auch wenn es mal nicht so gut lief.

Beim Einzeltraining spielt Nägele während unseres Besuchs seinem Schützling zum Aufwärmen einfache Konterbälle entgegen, dann Topspins und andere Spezialkniffe. Der TSV Amicitia habe großes Interesse daran, dass seine Sportler sowohl im Regel- als auch im Behindertensport für ihren Verein antreten können, sagt Nägele. Daher gibt seit 2010 eine Behindertensportabteilung, die Mitglied im Hessischen Behinderten- und Rehabilitationssportverband (HBRS) ist. Der Spielbetrieb in Viernheim ist aufgrund der geografischen Lage aber mit dem Badischen Tischtennisverband organisiert.

Zusätzliche Trainingsstunden

Zum 1. Januar dieses Jahres ist Benedikt in die Jugendnationalmannschaft, den C-Kader, des paralympischen Teams berufen worden. Um ihren jungen Spieler optimal unterstützen zu können, sind die Verantwortlichen und Jugendtrainer in Kontakt mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB). Da das Training in einem Sportstützpunkt wegen der Entfernung nicht möglich ist, erbringt der Verein aus eigener Kraft und unterstützend die notwendigen Einheiten: So gibt beispielsweise Jannik Brand, ein Spieler der Herrenmannschaft, Einzeltrainingsstunden.

Die Bewerbung um einen "Stern des Sports" sei ein Testballon gewesen und die finanzielle Förderung willkommen für die zusätzlichen Ausgaben. Der TSV Amicitia hat 2400 Mitglieder - 150 in der Tischtennisabteilung - und hofft, über die Region hinaus mit seinem Engagement für die Inklusion Beachtung zu finden. Damit könnte der Behindertensport stärker in die Öffentlichkeit gebracht werden und Kindern sowie Jugendlichen Mut gemacht werden, sich einem Sportverein anzuschließen. Auch wenn sie nicht gleich - wie Benedikt Müller - eine Teilnahme an den Paralympics anstreben.

Viernheimer Summer Challenge 2017

 

Challenge passed. Wir bedanken uns beim TTC Heppenheim und TTV Edenkoben für die Teilnahme an unser diesjährigen Summer Challenge. Für Euch haben wir noch eine kleine Galarie zusammengestellt.

Versöhnlicher Rundenabschluss für Herren 1

 

Nach einer holprigen Saison 2015/2016, in der unsere Jungs erst in der Relegation den Ligaverbleib gesichert haben, sollte diesmal die Mission „Klassenerhalt“ möglichst früh erreicht werden. In der Aufstellung Marcel, Daniel, Erik, Tobias, Christian und Patrick versprach man sich den ein oder anderen vermeintlich stärkeren Gegner zu ärgern. Bereits nach dem ersten Saisonspiel stand der berufsbedingten Ausfall von Tobias fest. Mit tatkräftiger Unterstützung von Jannik, Kristijan und Stephan punkteten die Jungs sicher gegen die direkten Konkurrenten im Abstiegsrennen. Das vordere Paarkreuz liefert mit einer ausgeglichenen Bilanz (Marcel 10:8; Daniel: 9:9) eine starke Leistung gegen die Spitzenspieler der Liga ab. Eher wechselhaft präsentierte sich das mittlere Paarkreuz (Erik: 13:4; Christian 1:13). Neben der „Bank“ Erik zeigte Christian, der durch den Ausfall von Tobi in die Mitte rutschte, dass er trotz der deutlichen Bilanz mithalten kann. Ebenso wichtig trug das hintere Paarkreuz (Patrick: 8:6; Stephan: 3:1) spielentscheidende Punkte bei. Nach einem starken Unentschieden gegen Karlsdorf und einem 9:5 Heimsieg gegen Oberacker überwinterten unsere Jungs mit einem ausgeglichenen Punktekonto (9:9) auf dem sechsten Rang. Ein Platz in der oberen Tabellenhälfte schien zum Greifen nah.

 

Es kam aber alles anders und die Rückrunde versprach nicht das was sie sollte. Neben den unzähligen Krankheiten schwächte der verletzungsbedingte Ausfall von Daniel, der nur zwei Verbandsspiele bestreiten konnte, die Mannschaft nochmals. Insbesondere beim enorm wichtigen Spiel gegen den direkten Abstiegskandidaten aus Heidelberg konnte er zwei wertvolle Einzel beitragen, die zum ersten Punktgewinn in der Rückrunde führten und zeigte die Wichtigkeit für die Mannschaft. Für ihn rückte Jürgen aus der 2. Herren in das Team nach und formte mit Stephan das neue hintere Paarkreuz. Bis zum letzten und entscheidenden Verbandsspiel konnten unsere Jungs lediglich einen Zähler auf ihr Habenkonto verbuchen,

obwohl sie gegen den Tabellenzweiten aus Oftersheim aufopferungsvoll kämpften und kurz vor der Sensation standen, letztendlich aber mit 7:9 ihrem Gegner zum Sieg gratulieren mussten. Die Situation vor dem letzten Spieltag konnte kaum schwieriger sein: Tabellenplatz neun, der gleichzeitig den direkten Abstieg bedeuten würde. Bis zum „rettenden Ufer“ war es zwar nur ein Punkt, dennoch mussten unsere Jungs gegen den Tabellenletzten aus Söllingen,

gegen den man vor Jahren in der Relegation um den Aufstieg in der Verbandsliga nur knapp die Oberhand behielt, gewinnen und auf Niederlagen der Konkurrenz (Heidelberg, Oberacker und Ettlingen) hoffen. Hochmotiviert gingen unsere Jungs an das Werk und wurden gleich in den Doppeln belohnt. Mit einem 3:1 Erfolg von Marcel/Erik und einem starken 3:0 von Christian/Stephan führten die Viernheimer erstmals 2:1 nach den Doppeln. Diese Führung sollte auch bis zum Ende nicht wieder hergegeben werden. Nach knapp 3 Stunden Spielzeit stand der deutliche 9:2 Erfolg zu Buche. Was dieser Sieg letztendlich bedeutete, zeigte sich erst nach langer Warterei. Die Niederlagen der drei direkten Konkurrenten sicherten Marcel, Erik, Daniel, Patrick, Christian, Stephan und Jürgen ein weiteres Jahr in der Verbandsliga. Diese Leistung wussten unsere Jungs bis in die frühen Morgenstunden zu feiern 

 

An dieser Stelle möchte sich die 1. Mannschaft und der Verein bei allen Sponsoren, Fans und Freunde bedanken und hoffen bald wieder in der Halle begrüßen zu dürfen.

Damen holen Punkt in St. Ilgen

TTC SG St. Ilgen - TSV Amicitia Viernheim 7:7

Die TSV Damen gingen beim TTC St. Ilgen mit 2:0 in Führung, denn sowohl Hartl/König als auch Baureis /Reich konnten ihr Doppel gewinnen.

Im vorderen Paarkreuz verliefen die ersten beide Spiele ausgeglichen, denn während König gegen Sauerborn unterlag, konnte Hartl gegen Freund gewinnen, so dass es 3:1 stand.

Genau das passierte im hinteren Paarkreuz auch, Reich siegte gegen Grulich und Baureis unterlag gegen Ohlhauser, somit hieß es 4:2.

Die nächsten beiden Spiele gingen an die Heimmannschaft, was zum 4:4 führte.

Für das 5:4 sorgte Baureis mit ihrem Sieg gegen Grulich. Es folgte der erneute Ausgleich zum Zwischenstand von 5:5.

Danach siegte Hartl gegen Grulich zum 6:5 und es St. Ilgen glich umgehend wieder aus.

Auch das nächste Spiel ging an St. Ilgen, so dass es nun 6:7 hieß.

Im entscheidenden Spiel behielt König die Nerven und konnte gegen Ohlhauser gewinnen und für den 7:7 Endstand sorgen.

Die Damen liegen zur Zeit mit 8:10 Punkten auf dem 6. Tabellenplatz in der Verbandsklasse Nord.

Am 02.10.2016 spielte die zweite Damenmannschaft gegen den TV Brühl 2. Für die Viernheimerinnen traten Winkenbach, Ernst, Herschel und Schwede an. Im Doppel spielten Winkenbach und Mechelke-Schwede gegen Werner und Elsäßer. Das Doppel konnte sich mit 3:1 Sätzen gut behaupten. Herschel spielte gegen Vaganova. Die Sätze fielen jeweils knapp aus für Herschel, sie schaffte es aber nicht das Spiel für sich zu entscheiden. Winkenbach spielte gegen Elsäßer. Das Spiel war mit fünf Sätzen hart umkämpft aber schließlich landete der Punkt doch auf der Viernheimer Seite. Ernst spielte gegen Werner. Sie spielte vier Sätze um den Punkt dann an die Brühlerinnen abzugeben. Schwede spielte gegen Elsäßer auch vier Sätze, aber auch hier ging der Punkt an die Gegnerinnen. Das nächste Spiel entschied Winkenbach gegen Werner in drei Sätzen klar für sich. Bei dem Spiel Schwede gegen Vaganova ging der Punkt ebenso an die Brühlerinnen. Das zweite Spiel von Ernst fing sehr hoffnungsvoll an. Sie führte mit zwei Sätzen. Leider verlor sie dann verletzungsbedingt in fünf Sätzen. Den letzten Punkt holte Winkenbach gegen Vaganova für die Viernheimerinnen. Herschel gab das letzte Spiel an Werner ab. Der Schlussstand hieß dann 6:4 für die Brühlerinnen. Insgesamt wäre mehr drin gewesen aber die Rückrunde kommt!

 

Die zweite Damenmannschaft spielte am 12.09.16 gegen die Damen vom SV 02

Altneudorf. Für die Viernheimerinnen spielten Winkenbach,

Mechelke-Schwede, Ernst und Herschel. Im Doppel konnten

Winkenbach/Mechelke-Schwede zwar einen fünften Satz erreichen verloren

ihn jedoch knapp an die Gegnerinnen. Die weiteren Spiele gingen recht

klar für die Viernheimerinnen aus. Nur das letzte Spiel von Ernst war

nicht nach Hause zu bringen. Mit dem Schlussergebnis von 8:2 für die

Viernheimer Damen war das Einstiegsspiel jedoch gut gelungen.

 

Viernheimer Ballkünstler überzeugen

Viernheim. "Die ersten beiden Tage waren sehr zufriedenstellend. Mit dem Sonntag bin ich nicht ganz zufrieden", so die Bilanz von Abteilungsvorstand Elmar Graefen. Es war das vierte Mal, dass die Tischtennisabteilung des TSV Amicitia Viernheim zum Daniel-Morsch-Turnier in die Rudolf-Harbig-Halle eingeladen hatte. Insgesamt 264 Teilnehmer machten bei den Wettbewerben in Viernheim mit und flogen dabei zum Teil rund um den Globus. Die weiteste Anreise hatte Antonia Zuniga, die aus dem südamerikanischen Chile anreiste und in der höchsten Damenklasse den zweiten Platz belegte.

 

Während am Freitag Vorjahressieger Holger Weidenauer die höchste Seniorenklasse erneut für sich entscheiden konnte, standen die Sieger der A-Klasse bei den Herren am Samstag fast schon vorher fest. Es hätte zumindest eine riesige Überraschung geben müssen, so die einhellige Meinung vor Turnierbeginn, wenn sich das Halbfinals nicht aus Spielern der Drittliga-Mannschaft des TTC Weinheim zusammensetzen würden.

 

Die Überraschung blieb aus, und so standen am Ende mit Björn Baum, Tom Eise, Bojan Crepulja und Filip Cipin die Favoriten auf dem Treppchen. In einem hochklassigen Finale setzte sich Cipin gegen Crepulja durch und konnte anschließend die Siegprämie für sich beanspruchen.

 

Aus Viernheimer Sicht war der zweite Turniertag der erfolgreichste: Maria König konnte zwar ihren Titel in der Damen-A-Konkurrenz nicht verteidigen, landete aber auf dem dritten Platz. Auf dem Treppchen im Herren-B-Wettbewerb war der TSV Amicitia stark vertreten. Allen voran überraschte Jannik Brand. Der junge Bezirksliga-Spieler schaffte im Einzel den zweiten Platz und im Doppel gemeinsam mit Abwehrspezialist Stephan Maier sogar den Sieg über die Vereinskollegen Cule/Alm.

Stuttgarter Erfolg

 

Auch am Sonntag gingen die Erfolge der Viernheimer zunächst weiter. Doch während Felix Winkenbach und Oliver Grammig noch das 2er-Mannschaftsturnier der D-Klasse gewinnen konnten, mussten Erik Winkenbach und Daniel Maus sich in der höchsten Spielklasse im Finale Happek/Cheaib (beide DJK Sportbund Stuttgart) geschlagen geben. "Die waren einfach zwei, drei Klassen zu stark", sagte Maus, der mit dem zweiten Platz ebenso wie Partner Winkenbach zufrieden war.

 

Kaum war der letzte Ball gespielt, begannen bereits die Planung für 2017. "Aufgrund der nicht zufriedenstellenden Teilnehmerzahl überlegen wir, jeder Mannschaft mehr Spiele zu geben", stellte Gaefen eine Änderung in Aussicht. tobi

© Südhessen Morgen, Dienstag, 30.08.2016

Badenliga ist für die Südhessen eine ganze Spielklasse zu hoch

Viernheim. Der Tischtennis-Verbandsligist TSV Amicita Viernheim veranstaltete jetzt zum allerersten Mal ein Vorbereitungsturnier - mit Erfolg. Die Doppel testen, Spielpraxis sammeln, in den Wettkampfmodus finden.

Das Turnier in der Rudolf-Harbig-Halle diente allen teilnehmenden Mannschaften als Saisonvorbereitung. Dabei folgten der Einladung Viernheims zwei Hochkaräter: Die Badenliga-Teams des TTC Weinheim und der TTSF Hohberg.

 

Ständig Gastspieler im Training

 

"Wir haben regelmäßig Gastspieler im Training, mit denen wir ein gutes Verhältnis pflegen", erklärte Kapitän Daniel Maus das Zustandekommen des Turniers.

 

Dabei lief im Vorfeld nicht alles rund. Ursprünglich waren vier Teams geplant, allerdings machte die Urlaubszeit der Idee einen Strich durch die Rechnung. Eine Mannschaft sagte kurzfristig komplett ab, bei Hohberg und den Viernheimern gab es Verletzungsprobleme.

 

Mit Spitzenspieler Marcel Tröger und Patrick Beck musste der TSV Amicitia Viernheim gleich auf zwei Stammspieler verzichten.

 

Die Noppenspezialisten Stephan Maier und Kristijan Cule aus der zweiten Mannschaft rutschten auf und zeigten, dass die Viernheimer auch mit Ausfällen diese Saison konkurrenzfähig bleiben werden. "Uns war von Anfang an klar, dass unsere Gäste eine ganze Klasse stärker sind als wir", so Maus in Hinblick auf die Ergebnisse. Nachdem das Match gegen Weinheim nur knapp verloren wurde, setzte es gegen Hohberg eine deutliche Niederlage.

 

"Das ist nicht schlimm. Wir brauchen solche Testspiele in der Vorbereitung. Jetzt wissen wir, wo wir stehen und was wir noch verbessern müssen", zeigte sich die etatmäßige Nummer zwei Maus trotz der Niederlagen zufrieden. Verbessern möchte sich die Amicitia vor allem im Gegensatz zur letzten Saison, in der der Klassenerhalt erst in der Relegation geschafft wurde.

 

Klassenerhalt als Ziel

 

"Natürlich ist der Klassenerhalt auch dieses Jahr unser Ziel. Wir wollen es aber frühzeitig schaffen. Die letzte Saison hat uns und unsere Zuschauer einige Nerven gekostet", grinste Maus. Bis zum Saisonbeginn hat die erste Herrenmannschaft noch etwas über einen Monat Zeit.

 

Dann geht es Anfang Oktober zum Auftakt gegen Vizemeister Eggenstein. Vorher steht aber noch das etablierte Daniel-Morsch-Turnier am kommenden Wochenende in Viernheim an. Es wird der nächste Härtetest für den Viernheimer Verbandsligisten. tobi

© Südhessen Morgen, Mittwoch, 24.08.2016

Bis zum letzten Spieltag stand der Relegationsplatz für den TSV Amicitia Viernheim auf der Kippe. Lediglich das bessere Spielverhältnis hatte die Mannschaft vor dem direkten Abstieg aus der Verbandsliga gerettet und die Hoffnung auf den überraschenden Klassenerhalt am Leben erhalten. Am vergangenen Wochenende fanden die entscheidenden Relegationsspiele statt und die Viernheimer gingen nach langer Zeit mal wieder als Favoriten in eine Partie. Im Halbfinale der Zweitplatzierten aus den Verbandsklassen setzte sich die dritte Auswahl des TTC Weinheim am Samstagabend mit 9:6 gegen die TG Söllingen durch. Tags darauf zu früher Stunde erwartete die Amicitia also die Weinheimer zum entscheidenden Rhein-Neckar-Derby um die Verbandsliga-Zugehörigkeit.

In der gut gefüllten Rudolf-Harbig-Halle gelang dem TTC allerdings gleich zu Beginn ein überraschender 3:1-Erfolg über das Viernheimer Spitzendoppel Tröger/Becker. Nachdem auch das zweite Doppel an die Gäste ging, kämpften sich Winkenbach/Beck in einem eher durchwachsenen Auftritt zum ersten Punkt für den TSV. In den anschließenden Einzeln konnten die Gastgeber dann aber ihrer Favoritenrolle gerecht werden. Während das vordere Paarkreuz mit Marcel Tröger und Daniel Maus deutliche 3:0-Erfolge herausspielten, wollte das mittlere Paarkreuz in nichts nachstehen und zog mit ebenfalls zwei Dreisatz-Siegen nach. Vor Allem im Hinblick auf ein mögliches Unentschieden (das Satzverhältnis wäre in diesem Falle entscheidend), waren die klaren Ergebnisse enorm wichtig.

Die ersten Rückschläge musste das hintere Paarkreuz hinnehmen: Dabei hatte Patrick Beck gegen seinen erfahrenen Gegner kaum eine Chance, während Christian Schwalbe mit einer 2:0-Führung schon wie der sichere Sieger aussah, am Ende aber nach 9:11 im fünften Satz ebenfalls zum Sieg gratulieren musste. Nachdem daraufhin auch noch Tröger unerwarteterweise das gleiche Schicksal gegen den Weinheimer Teenager erleiden musste und der TTC zum 5:5 ausgleichen konnte, begann auch wieder das große Zittern für die Zuschauer. Im Anschluss konnte Maus allerdings seine gute Form bestätigen und das zweite Einzel – genauso wie Winkenbach – auch im Entscheidungssatz für sich entscheiden. Beim Stand von 7:5 rappelte sich Becker nach misslungenem erstem Satz auf und sicherte seiner Mannschaft das Unentschieden. Wer in der Halle die Sätze mitgezählt hatte, wusste, was das für den TSV bedeutete; Beck steigerte sich jedoch nochmal und ließ mit seinem Sieg erst gar keinen Gedanken an ein mögliches Unentschieden aufkommen.

Mit einem nervenaufreibenden aber auch leistungsgerechtem 9:5 können die Jungs des TSV Amicitia Viernheim also auch für die kommende Verbandsliga-Saison planen und dürfen auf die vergangene Runde stolz sein

Auch die zweite Mannschaft konnte sich erst am vorletzten Spieltag den Relegationsplatz um den Verbleib in der Bezirksliga Nord sichern und musste somit am Wochenende ebenfalls um den Klassenerhalt kämpfen. Im Halbfinale hatte sich der LSV Ladenburg in einem spannenden Match überraschenderweise mit 9:6 durchgesetzt. Auch hier nahmen die Viernheimer wieder die Favoritenrolle ein und gingen mit einer entsprechend starken Aufstellung an die Tische.

In den Doppeln spielte man sich auch gleich eine komfortable 3:0-Führung heraus; dabei zeigten Reinhardt/Maier allerdings Nerven und setzten sich in einer Nervenschlacht erst im Entscheidungssatz mit 12:10 durch. Nachdem Christian Schwalbe im Anschluss souverän zum 4:0 erhöhte, konnte der LSV durch ihren Spitzenspieler zum ersten Mal Punkten. Das folgende Spiel von Jürgen Reinhardt sollte an Spannung nicht zu überbieten sein: Nach 0:2-Rückstand und Matchbällen im fünften Satz gegen sich, konnte der „Vernemer“ die Partie noch drehen und holte einen wichtigen Sieg. Nachdem Manuel Hilkert und Stephan Maier ebenfalls punkteten und auf 7:1 erhöhten, waren auch die letzten Zweifel verflogen. Im Duell der jeweiligen Punkt Eins zeigte Schwalbe nochmal eine starke Leistung und gab an diesem Tag keinen Satz ab. Den entscheidenden Punkt zum schlussendlich souveränen 9:3, das gleichzeitig den Klassenerhalt bedeutete, lieferte Reinhardt in erneut fünf Sätzen. Somit ist für die Amicitia auch ein weiteres Jahr in der Bezirksliga Nord gesichert.

Auch Herren 3 ist vorzeitig Meister

Mit einem 9:0 Sieg gegen den TV Brühl sicherte sich die 3. Mannschaft die Meisterschaft und steigt in die Bezirksklasse auf

Herren 4. ist vorzeitig Meister

Mit einem spannenden 9:6 Sieg gegen den DJK Wallstadt II sicherte sich die 4. Herrenmannschaft bereits 3 Spieltage vor Rückrundenende die Meisterschaft und damit den Aufstieg in die Kreisliga 1.

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